Donnerstag, 24. September 2009

Lass ma nach Chile fliegen- wie aus einer fixen Idee plötzlich doch noch Realität wird

Dass sich aus unserer fixen Idee wirklich mal der Tag entwickelt an dem wir mit etlichen Tränen in den Augen in einem Zug an der Tür stehen, hatte wohl niemand von uns wirklich geglaubt und realisiert haben wir es wohl immer noch nicht richtig. Aber als der Zug den Bahnhof in Leipzig verließ und sich alle etwas beruhigt hatten, machte sich durchaus Vorfreude auf das Kommende breit, auch wenn wir immer noch nicht glauben konnten, dass es nun wirklich los geht. Wahrscheinlich realisieren wir das ganze erst, wenn wir nach 2 Wochen immer noch nicht in unserem eigenen Bett aufwachen.
Nachdem wir mit dem Zug nicht da angekommen waren, wo wir sollten (Feuerwehreinsatz am Bahnhof Frankfurt/ Flughafen) hieß es warten warten warten... ganze 6,5h.
Schließlich ging es pünktlich 2 Stunden vor Abflug zum Check- in. Wir wollten immerhin die ersten sein, um die besten plätze abzugreifen und waren schlussendlich die letzten. Unseren check- in-schalter fanden wir auf anhieb. allerdings wollte uns die lufthansa erst nicht haben und schickte uns zu einer anderen fluggesellschaft am anderen ende des größten flughafen deutschlands. Dort stellten wir uns gaaaaanz weit hinten an und warteten brav bis zum schluss, um letztendlich festzustellen, dass man uns auch hier nicht will. Man schickte uns wieder zur lufthansa.
Der vorteil: wir mussten nun nicht mehr anstellen und lange warten, denn nun waren wir ja eh die letzten.
Der nachteil: wir hatten nun weder die erwünschten fensterplätze, noch saßen wir zusammen, sondern waren alle drei getrennt voneinander im flieger verteilt.
Doch glücklicherweise konnten die 2 angsthasen Maria Mrs Heyne und Theresa Mrs Kohls durch gekonnte englische Überredungskunst doch noch zusammen sitzen. Auch herr friedrich candy hatte viel spaß mit ihren 2 sitzgenossen.
Insgesamt war der flug mit allem drum und dran recht angenehm, da wir viel schlafen konnten. Nur zum schluss wurde alles etwas nervig und anstrengender, da jetzt auch die kleinen kinder nach 11 Stunden die geduld verloren und es aus alles ecken und vollem hals penetrant von irgendwoher brüllte,kreischte, schluchzte, seufzte und schrie.
Nach 12 stunden flug sind wir nun erschöpft, aber dennoch gut gelaunt in sao paulo gelandet. Gerade waren wir unsere beißerchen putzen und warten jetzt eine gute stunde auf unseren flug nach SANTIAGO DE CHILE!

Ombregano, dass ihr diesen text gelesen habt!

OI!!! (unser neues Handynetz in Brasilien)

3 Kommentare:

  1. Hallo Mädels,
    ist ja ein starkes Foto von Euch.
    Opa Horst war total aus dem Häuschen. Eure SMS sind angekommen und weiterverteilt worden.
    Alle wissen alles.
    Meldet Euch bald wieder einmal.

    Liebe Grüße aus Litschen - City

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  2. Drei Grazien :D
    Was für eine Odyssee. Umso schöner aber, wenn ihr doch sicher beim Zwischenhalt angekommen seid.

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