Pläne kann man in einer stadt wie iquique und deren umgebung viel und vor allen dingen differenziert schmieden, je nach dem was man für eine natur backpacker ist! Vorgenommen haben wir uns während den 10 tagen die wir hier sind, unheimlich viel, auch wenn die stadt an sich kulturell nicht so viel zu bieten hat!wie jeder weiß ist theorie die eine, aber die praxis noch eine ganz andere seite der medaille.
Im weiteren umkreis von iquique liegt zum bespiel pica, eine oasenstadt in der wüste, in der wir unsere schwimmkünste in quellseen weiter ausbauen und vertiefen wollten, tja zu früh gefreut. der plan ging, wie bereits bekannt, ja schon mal tüchtig in die hose, dank der hexe die sich theresa als opfer ihrer kräfte ausgesucht hat!
Aber nichts desto trotz haben sich die restlichen 2/3 der gruppe tapfer gesund gehalten und immer noch mit dem festen entschluss neues zu probieren dafür entschlossen, surfen zu lernen!
Gesagt, getan! Lalo, der nette „junge herr“ der uns bereits vorher schon hilfsbereit unter die arme gegriffen hat, als es um die freitagabendplanung ging,war auch diesmal sofort bei der sache! Nachdem candy und riah, schön brav ihren vormittag in der sprachschule verbracht haben, ging es nach dem mittagessen (brötchen mit butter und manjar) in den surf-vorbereitungsbereich des hostals, in dem wir unsere wundervollen neoprenanzüge (angezogen bekommt wirklich jeder mensch die form einer seerobbe!) und unsere bords bekamen! Dann gings an den 2 min entfernten strand und zu den trockenübungen mit dem pazifik als ansporn vor der nase. Nachdem der rhythmus mit dem 1-2-3 irgendwann verinnerlicht war, gings endlich ins kühle nass!obwohl eigentlich nur ins nass, denn neoprenanzüge halten was sie versprechen!
Naja, alles in allem haben wir zwei uns schon ganz gut gemacht, das ging schon 3, 4 mal stehend auf dem bord bis zum notausgang das ozeans! Mit ganz viel wasser in allen dem meer zugänglichen körperöffnungen, einer wundervollen erfahrung und einem ganz neuen gefühl der fortbewegung mehr, gings dann irgendwann zurück, zum anzug von der haut pellen und eine süßwasserdusche nehmen!
Mit dem surfen noch nicht genug, musste es dann am folgenden tag auch noch das sandborden sein, diesmal aber nicht mit lalo sondern mit julio ( im spanischen bedeutet der name Juli) unserem mittlerweile super guten argentinischen freund, der in chile geboren wurde, dann in argentinien gelebt und aufgewachsen ist, und nun zum reisen wieder hier ist und nun schon seit 3 monaten im hostal die nachtwachen schiebt und mich während einer dieser schichten für te con leche begeistern konnte!
Auf jeden fall ging es dann mit vinko, dem inhaber des hostal im jeep von seiner mama, zu sechst und ohne anschnallen, in die dünen iquique's, die sich wie keine anderen zum praktizieren dieses sportes eignen!
Wozu lange einweisungen? Angeschnallt die dinger und ab geht’s. Holla die waldfee...Nach den ersten paar malen sind dann aber alle nur noch halb so viel gefallen! Sogar christa, (ebenfalls deutsche und im selben hostal gestrandet wie wir) gab nie auf und kämpfte sich nach dem sie oben angekommen war immer wieder fleißig den berg hinunter! Nach zwei stunden war auch diese erfahrung beendet und wir mit den taschen voll güldenem sand wieder zurück „zu hause“.
Sport ist mord, aber in manchen fällen hilft er wunder! Denn, glaube es wer will, aber unsere fast querschnitz gelehmte thesi hat durch die vereinzelten versuche des sandboardens sogar plötzliche, fast magische heilung erfahren!
Riahcandythesi,
no games, just sports
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